Die Methode beschreibt die Bestimmung des Wassergehalts in Spezialmalz.
Spezialmalz, das für die Verwendung in der Brau- und Lebensmittelindustrie vorgesehen ist.
Malz, das für die Verwendung in der Brau- und Lebensmittelindustrie vorgesehen ist.
Das Malz wird in eine Siebtrommel mit Drahtgeflecht aus Edelstahl gegeben. Während einer festgelegten Zeit werden die Körner mittels einer Walze gegen die rotierende Siebtrommel gepresst, wobei die mürben Malzteile durch das Siebgewebe fallen, während die glasigen Bestandteile in der Trommel verbleiben.
Anwendbar bei allen (Labor)-Würzen.
Zink wird in Würze mittels AAS durch Direktansaugen der verdünnten Probe in einer Acetylen-Luft-Flamme oder durch elektrothermale Atomisierung bestimmt, die Messung erfolgt bei 213,9 nm.
Hopfenextrakt, der für die Verwendung in der Brau- und Lebensmittelindustrie vorgesehen ist.
Bestimmung von L-Äpfelsäure mittels Enzymatik.
Geeignet für Malz, Würze, Bier, Malzgetränke, Nährbier, Biermischgetränke, alkoholfreie Erfrischungsgetränke, AFG, Fruchtsaft, Erfrischungsgetränke, Säfte, Getränke.
L-Äpfelsäure (L-Malat) wird durch Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid (NAD) in Gegenwart von L-Malat-Dehydrogenase (L-MDH) zu Oxalacetat oxidiert:
\(\text{L-Äpfelsäure (Malat) + NAD}^+ \space ^{\underrightarrow{\text{L-MDH}}} \space \text{Oxalacetat}\text{ + NADH + H}^+\)
Das Gleichgewicht dieser Reaktion liegt weitgehend auf der Seite von Malat. Es kann jedoch durch Abfangen des Oxalacetats mit Hilfe der nachgeschalteten Reaktion mit dem Enzym Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) in Gegenwart von L-Glutamat auf die Seite von Oxalacetat und NADH + H+ verschoben werden:
\(\text{Oxalacetat + L-Glutamat} \space ^{\underrightarrow{\text{GOT}}} \space \text{L-Aspartat + 2-Oxoglutarat}\)
Die während der Reaktion gebildete NADH+H+-Menge ist der L-Äpfelsäure äquivalent und wird aufgrund seiner Absorption bei 340 nm photometrisch bestimmt.
Vorhersage des Extraktgehaltes und Vorausbestimmung der Verarbeitbarkeit und des Brauwertes einer Gerste
Bei Gerste, die für die großtechnische Verarbeitung vorgesehen ist, muss deren Verhalten während des Vermälzens bekannt sein.
Zur Vorhersage des Extraktgehaltes und Vorausbestimmung der Verarbeitbarkeit und des Brauwertes einer Gerste wurde am 06. 04. 1971 von der MEBAK ein Kleinmälzungsverfahren als Standardverfahren genehmigt und verabschiedet. Das Verfahren wurde 2003 von der MEBAK um einen Keimtag auf sechs Vegetationstage (Weich- und Keimzeit) verkürzt und damit dem EBC-Verfahren angepasst.