Bei Braugerste, die für die Vermälzung vorgesehen ist, muss vorab der Stickstoff-/Roheiweiß-Gehalt bestimmt werden.
Die Stickstoffbestimmung nach Kjeldahl wird in folgende Schritte eingeteilt:
Bei Braugerste, die für die Vermälzung vorgesehen ist, muss vorab der Stickstoff-/Roheiweiß-Gehalt bestimmt werden.
Die Probe wird bei ca. 1000 °C in einer reinen Sauerstoffatmosphäre verbrannt. Das entstehende Gasgemisch wird durch Kontakt mit einem CuO/Pt-Katalysator einer vollständigen Oxidation unterworfen und anschließend von allen störenden Bestandteilen befreit.
Nach der Reduktion der entstandenen Stickoxide am Wolframkontakt sind alle Stickstoffverbindungen der Probe in molekularen Stickstoff N2 umgewandelt, der von einem Wärmeleitfähigkeitsdetektor (WLD) erfasst und dessen Signal von einem geeigneten Integrator quantitativ ausgewertet wird.
Die Methode beschreibt die Bestimmung des Gehalts an Gesamtstickstoff mittels der Verbrennungsmethode nach Dumas.
Malz, das für die Verwendung in der Brau- und Lebensmittelindustrie vorgesehen ist.
Die Methode beschreibt die Bestimmung des Gehalts an Eiweiß in Rohfrucht.
Unvermälzte Getreidearten wie Reis, Mais, Hirse, Gerste oder Stärkeprodukte, die in verschiedenen Verarbeitungsstufen (z.B. Grieß, Flocken) zur Bier- oder Getränkeherstellung eingesetzt werden sollen.
Diese Methode erlaubt eine Vorhersage über die zu erwartende Dauertrübung des Bieres.
Geeignet für alle Biere.
Durch starkes Unterkühlen tritt bei Bier eine, vom Zustand des Bieres abhängige, reversible Trübung auf, die durch ausgefällte Polyphenol-Protein-Komplexe verursacht wird. Der Zusatz von Alkohol vermindert die Löslichkeit der Komplexe und beschleunigt somit die Trübungsbildung.
Der sehr schnell durchzuführende Kältetest erlaubt Voraussagen über die zu erwartende Dauertrübung des Bieres. Schon gleich nach der Filtration oder nach der Abfüllung gibt der AKT Hinweise auf das Trübungspotential eines Bieres und auf die Wirksamkeit von Stabilisierungsmaßnahmen, die nach erfolgter Ergebnisauswertung gegebenenfalls angepasst werden können.
Nicht mit erfasst wird durch den Test der Einfluss von Sauerstoff.
Bier wird in einer Küvette unter Alkoholzusatz (bis 6 %) stark abgekühlt (bis −8 °C). Die sich in einer festgelegten Zeit (40 min) bildende Trübung wird gemessen (EBC-Formazineinheiten).
Gilt für alle nicht trüben Biere
Setzt man Bier steigende Mengen einer gesättigten Ammoniumsulfatlösung zu, so tritt eine Trübung durch ausgefälltes Eiweiß auf. Je mehr Ammoniumsulfatlösung zugesetzt werden muss, um diese Trübung zu bewirken, desto stabiler ist das Bier. Die Ammoniumsulfatfällungsgrenze gibt an, wieviel ml einer gesättigten Ammoniumsulfatlösung nötig sind, um in 100 ml Bier eine gerade erkennbare Opaleszenz zu erhalten.