Bestimmung des Gehalts an Aminen in Würze und Bier
Diese Methode eignet sich für Würze und Bier
Bestimmung mittels Reversed-Phase-Chromatographie nach Vorsäulenderivatisierung mit Dansylchlorid und Fluoreszenz- und UV-Detektion.
Nachweis schädlicher Hefen und Bakterien mittels Membranfiltration und anschließender Bebrütung auf OFS-Agar.
Alle klaren Biermischgetränken und Limonaden.
Die Probe wird membranfiltriert, bebrütet und ausgewertet.
Nachweis schädlicher Hefen und Bakterien mittels Flüssiganreicherung.
Alle trüben Biermischgetränke und Limonaden.
Ein definierter Teil der Probe wird mit dem Nährmedium (SSL-Bouillon) versetzt, bebrütet und ausgewertet.
Nachweis gärfähiger Hefen und Bakterien mittels Gussplatte nach vorheriger Flüssiganreicherung.
Alle trüben Biermischgetränke und Limonaden.
Die in SSL-Bouillon vorangereicherte Probe wird in Nährmedium (OFS-Agar) suspendiert, bebrütet und ausgewertet.
Die Methode beschreibt die Bedingungen bei der DNA-Extraktion.
Labore der Getränkeindustrie im Allgemeinen und der Brauindustrie im Speziellen.
Die DNA-Extraktion für Bakterien erfolgt nach einem Standardprotokoll nach Marmur [1] unter Verwendung von Lysozym. Für filamentöse Pilze/Hefen wird anstatt Lysozym auf eine handelsübliche Chitinase/Zymolyase zurückgegriffen. Alternativ zur enzymatischen Lyse können die Zellen durch mehrere „freeze and thaw“-Zyklen aufgeschlossen werden. Manche Pilze lassen sich nur durch Flüssigstickstoff-Behandlung ausreichend aufschließen. Dabei wird das Zellmaterial direkt in flüssigem Stickstoff eingefroren und im Anschluss mit einem Mörser zerrieben. Hierbei wird die Kultur in dreimaligem Wechsel in flüssigem Stickstoff gefroren und danach erhitzt und für mehrere Stunden in einem Lysepuffer inkubiert.
Alternativ können auch kommerziell erhältliche Kits zur DNA-Extraktion verwendet werden.
Nachweis schädlicher Hefen und Bakterien in trüben alkoholfreien Getränken.
Alle trüben, nicht filtrierbaren, alkoholfreien Getränke mit pH-Wert < 4,3.
Bei trüben, nicht filtrierbaren, alkoholfreien Getränken wie z. B. Säften, Nektaren, Fruchtsaftgetränken und Limonaden sollte zur Erfassung der relevanten Getränkeschädlinge (insbesondere gärfähige Hefen, Atmungshefen, Milch- und Essigsäurebakterien) entsprechend den Methoden
vorgegangen werden.
Bei karbonisierten Getränken empfiehlt sich eine anaerobe Bebrütung, um die Selektivität der Untersuchung für diesen Getränketyp zu erhöhen.