Die Methode beschreibt die Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit von Wasser mittels eines Leitfähigkeitsmessgeräts.
Wasser, das in der Brau- und Lebensmittelindustrie verwendet wird.
Die elektrische Leitfähigkeit gilt als Summenparameter aller im Wasser gelösten Ionen. Die Leitfähigkeit hängt ab von der Ionenkonzentration, der Ionenart, der Messtemperatur und der Viskosität der Lösung. Wasser ohne Fremdionen hat wegen der Eigendissoziation eine sehr geringe elektrische Leitfähigkeit von ≤ 1 µScm-1. Trinkwässer haben häufig eine Leitfähigkeit zwischen 100 und 1000 µScm-1 (Grenzwert nach TrinkwV 2001 (D): 2500 µScm-1 bei 25 °C). Zum Vergleich: Regenwasser hat in der Regel eine Leitfähigkeit zwischen 30 und 60 µScm-1, Meerwasser dagegen 42.000 µScm-1.
Bestimmung der Konzentration von alkalischen Reinigern an Branntkalk (CaO) und Natriumhydroxid (NaOH) ohne Soda (Na2CO3).
Bestimmung des Gehalts an Branntkalk (CaO) oder Natriumhydroxid (NaOH) der Reinigerlösung mit einer Säurelösung (HCl oder H2SO4) mit entsprechender Normalität bis zum Farbumschlag von Phenolphthalein (pH 8,2).
Branntkalk
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CaO + H2O |
→ Ca(OH)2 |
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Ca(OH)2 + 2 HCl |
→ CaCl2 + H2O |
farblos gegen Phenolphthalein |
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Ca(OH)2 + H2SO4 |
→ CaSO4 + 2 H2O |
farblos gegen Phenolphthalein |
Natriumhydroxid
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NaOH + HCl |
→ NaCl + H2O |
farblos gegen Phenolphthalein |
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2 NaOH + H2SO4 |
→ Na2SO4 + 2 H2O |
farblos gegen Phenolphthalein |
Bestimmung der Konzentration von alkalischen Reinigern an Natriumhydroxid (NaOH) und Soda (Na2CO3).
Alle alkalischen Reinigungslösungen oder "Stapellösungen" die neben Natriumhydroxid (NaOH) als Reinigungskomponente auch Soda (Na2CO3) enthalten.
Ist mit einer stärkeren Beeinflussung der Lauge durch Kohlensäure zu rechnen oder werden die Reinigungslösungen über einen längeren Zeitraum verwendet (,Stapelreinigung‘), so ist zur exakten Ermittlung der Konzentration oder des pH-Wertes der Karbonisierungsgrad zu berücksichtigen, da die entstandene Soda stark verminderte Reinigungswirkung besitzt, aber eine zu hohe Konzentration des aktiven Reinigungsmittels vortäuscht.
Bestimmung des Gehalts an Natriumhydroxid (NaOH) der Reinigerlösung mit einer Säurelösung (HCl oder H2SO4) mit entsprechender Normalität bis zum Farbumschlag von Phenolphthalein (pH 8,2).
NaOH + HCl → NaCl + H2O farblos gegen Phenolphthalein
2 NaOH + H2SO4 → Na2SO4 + 2 H2O
Bestimmung des Gehalts an Soda (Na2CO3) der Reinigerlösung mit einer Säurelösung (HCl oder H2SO4) mit entsprechender Normalität bis zum Farbunschlag von Methylorange (pH 4,3).
Na2CO3 + HCl → NaHCO3 + NaCl
NaHCO3 + HCl → NaCl + H2O + CO2 gelblichbraun gegen Methylorange
2 Na2CO3 + H2SO4 → 2 NaHCO3 + Na2SO4
2 NaHCO3 + H2SO4 → 2 Na2SO4 + H2O + 2 CO2
Bestimmung der Konzentration von alkalischen Reinigern an Natriumhydroxid (NaOH) und Aluminium (Al).
Alle alkalischen Reinigungslösungen oder "Stapellösungen" die neben Natriumhydroxid (NaOH) als Reinigungskomponente auch gelöstes Aluminium (Al3+) und/oder Soda (Na2CO3) enthalten.
Das bei der p-Wert-Bestimmung mittitrierte, als Aluminat gebundene Natriumhydroxid wird durch anschließende Bestimmung des Aluminiums errechnet und in Abzug gebracht, da es für die Reinigung nicht mehr zur Verfügung steht.
Die Aluminumbestimmung selbst beruht auf der Reaktion zwischen Aluminiumhydroxid und Natriumfluorid, bei der Natriumhydroxid frei wird und somit als Maß zur Berechnung des Aluminiums dient.
Die Titration störende Karbonate werde mit Ba2+-Ionen ausgefällt.
Bestimmung der Säurekonzentration von sauren Reinigern.
Alle sauren Reinigungslösungen.
Hier gilt sinngemäß das gleiche Prinzip wie bei der Konzentrationsbestimmung alkalischer Reinigungslösungen, nur dass umgekehrt mit Titrierlaugen entsprechender Äquivalentkonzentration (Normalität) gearbeitet wird.
Da man hier bei der Titration von der Säureseite kommt, (und nicht wie bei der Bestimmung des p-Werts bei alkalischen Reinigern von der Alkaliseite) wird bei sauren Reinigern der "minus p-Wert" (-p-Wert) bestimmt.
H+ + NaOH → H2O + Na+ ganz schwach rosa gegen Phenolphthalein
Alle alkalischen Reinigungslösungen oder "Stapellösungen" die neben freiem Chlor Natriumhydroxid (NaOH) als auch gelöstes Aluminium und/oder Soda (Na2CO3) enthalten.
Alkalische Reinigungs- und Desinfektionsmittel, die Chlor enthalten, können anhand ihrer Alkalinitätskonzentration bestimmt werden. Das vorhandene Chlor zerstört die meisten Indikatoren durch Oxidation. Vor der Zugabe des Indikators muss das Chlor durch Zugabe von Natriumthiosulfat zur Probe eliminiert werden.