Der Geschmack von Zuckeralkoholen ähnelt dem von Saccharose. Obwohl man sie als süß empfindet, erreichen sie selten die relative Süße von Saccharose, sind nicht kariogen und wirken ab einer Verzehrmenge von mehr als 20 bis 30 g pro Tag abführend. Zuckeralkohole werden als Zuckerersatzstoffe verwendet, da sie den Blutzuckerspiegel nicht erhöhen und für ihre Verdauung kein Insulin benötigt wird. Zu den Zuckeralkoholen zählen beispielsweise Sorbit, Xylit, Mannit, Maltulose, Isomaltulose, Maltit, Isomaltit, Lactulose und Lactit.
Bestimmung des Sorbits mittel Ionenchromatographie und gepulster amperometrischer Detektion
Diese Methode eignet sich für Fruchtsäfte und andere alkoholfreie Getränke
Die Zuckeralkohole werden mittels eines stark alkalischen Eluenten und Ionenaustauschersäule getrennt und elektrochemisch mit einem gepulsten amperometrischen Detektor (PAD) detektiert und quantifiziert.
Durch das Anlegen eines Potentials werden die Ionen an einer Goldelektrode oxidiert und induzieren eine messbare Ladung. Damit die Elektrode nicht in kürzester Zeit belegt ist, wird das Potential anschließend umgekehrt, um die Ionen zu reduzieren und von der Elektrode freizusetzen.