Bestimmung des Nickelgehalts mittels Grafitrohr-AAS
Gilt für alle Würzen, Biere und Biermischgetränke
Die Bestimmung von Nickel erfolgt flammenlos mit der Graphitrohrofen-Atom-Absorptions-Spektralphotometrie. Die Messung erfolgt bei 232,0 nm. Dieses Verfahren eignet sich zur Nickelbestimmung im gering belasteten Bier. Eventuelle Matrixeffekte werden durch Anwendung eines Standardadditionserfahrens berücksichtigt. Um Interferenzen durch Bestandteile der Biermatrix zu minimieren, wird mit einem Palladium-Magnesium-Modifier gearbeitet.
Die Methode beschreibt die Bestimmung des Extraktgehalts in Rohfrucht.
Nach Verkleisterung und Verflüssigung der Rohfruchtstärke durch Malzzusatz wird diese durch Malzzusatz verzuckert und der Extraktgehalt in Analogie zur Malzanalyse bestimmt.
Die Methode beschreibt die Extraktbestimmung von flüssigen Malzersatzstoffen mittels Dichtemessung.
Flüssige Malzersatzstoffe, die in Wasser löslich sind
Bestimmung des Gewichtsverhältnisses sL 20/20 °C mit Pyknometer oder anderem geeignetem Dichtemessgerät.
Die Methode beschreibt eine Schnellmethode zur Ermittlung der Keimfähigkeit von Gerstenpartien.
Gerste, die für die Vermälzung vorgesehen und die daher anhand der Keimfähigkeit zu beurteilen ist.
In lebenden Körnern wird durch Oxidoreduktasen und die entsprechenden Coenzyme das farblose Triphenyltetrazoliumchlorid zu dem rotgefärbten Formazan reduziert [1].
Die Methode beschreibt die Bestimmung der Keimenergie von Gerste durch Auslösen der Keimung in Petrischalen unter definierten Bedingungen. Es werden Keimenergie und Wasserempfindlichkeit ermittelt.
Gerste, die für die Vermälzung vorgesehen und die anhand der Keimenergie zu beurteilen ist.
Unter Verwendung von 4 ml und 8 ml Wasser werden zwei Versuche mit je 100 Körnern durchgeführt.
Die Methode dient der Abschätzung des Anteils der vorgekeimten Gerstenkörner bei der Ernte bzw. vor dem Einlagern ins Silo.
Gerste, die für die Vermälzung vorgesehen und die anhand des Auswuchses zu beurteilen ist.
Der Keimbeginn zeigt sich in der Synthese von Enzymen, die mit Fluoresceindibutyrat (FDB) sichtbar gemacht werden können. Das Reagens fluoresziert in Gegenwart von Lipasen.
Zum Sichtbarmachen der Enzymaktivität werden die halbierten Körner zuerst mit dem FDB-Reagens bedeckt und anschließend in einem geeigneten Auswertesystem unter UV-Licht geprüft. Eine stark gelbe Fluoreszenz ist in den Kornteilen zu sehen, wo sich die Enzymaktivität entfaltet hat.