R-110.31.612 [2016-03] Keimenergie von Gerste – Modifizierte Schönfeld-Methode

Keimfähigkeit

Die Keimfähigkeit ist die wichtigste Eigenschaft einer Braugerste. Unter Keimfähigkeit wird der Prozentsatz aller lebenden Körner in der Probe verstanden, unabhängig davon, ob die Gerste ihre Keimruhe überwunden hat oder nicht.

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Aufgabenstellung/Zweck

Die Methode beschreibt die Bestimmung der Keimenergie von Gerste durch Auslösen der Keimung unter mälzungsähnlichen Bedingungen in einem modifizierten, praxisnäheren Verfahren.

Anwendungsbereich

Gerste, die für die Vermälzung vorgesehen und die anhand der Keimenergie zu beurteilen ist.

Prinzip

Bei dieser Methode wird ein Weichverfahren, gegliedert in Nass- und Trockenweiche, simuliert. Es wird ein praxisnäheres Verfahren (mit zwei und vier Tagen Keimzeit) eingesetzt, welches sich für die kürzeren modernen Keimverfahren bewährt hat.

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